anläßlich der verleihung des Gerhard-Altenbourg-Preises 2019 an herman de vries

ist im LINDENAU-MUSEUM ALTENBURG vom 13. 10. 2019 - 1.1.2020

eine ausstellung seiner werke von 1957 - 2019 unter dem titel "all all all"  zu sehen.

 

 

Der Gerhard-Altenbourg-Preis 2019 würdigt den 1931 im niederländischen Alkmaar geborenen herman de vries.

Sein Werk umfasst Gemälde, Collagen, Grafiken, Textbilder, Skulpturen, Künstlerbücher und Installationen für den öffentlichen Raum. Zudem beschäftigt er sich als Essayist und Philosoph auch theoretisch mit der Kunst. 
In den 1950er Jahren fand herman de vries über die informelle Malerei zur Kunst, gehörte in den 1960er Jahren zum Umfeld der Gruppe ZERO und arbeitete an seinen weißen Bildern (white paintings). Aus dieser radikalen Reduktion entstand die Faszination für das Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst, die sich seither wie ein roter Faden durch

sein Œuvre zieht.

 

Der Zufall und die Veränderung definieren und strukturieren das weitverzweigte Werk des Künstlers. Seit 1970 lebt er zurückgezogen im Steigerwald, wenn er nicht gerade die entlegensten Orte der Welt bereist. Auf seinen ausgedehnten Streifzügen sammelt er Naturalien, die er archiviert, katalogisiert und, ohne ihr Aussehen zu verändern, zu Bildern erhebt. Die Arbeiten von herman de vries folgen einem umfassenden Kunstbegriff, der die Sinne und den Intellekt gleichermaßen anspricht und in Anspruch nimmt.

 

Die Bamberger Galerie KUNST IM GANG konnte Arbeiten von herman de vries zeigen:

1994 "aus der wirklichkeit"

1997 "vergleichende Landschaften"

2002 "erde asche blut"

2013 "erdausreibungen"