Günther Uecker

wurde 1930 in Wendorf/Mecklenburg geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann er 1949 mit dem Studium der Malerei in Wismar. 1953 übersiedelt er nach Berlin und studiert an der Kunstschule in Berlin-Weißensee, von 1955 bis 1957 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Otto Pankok. 

Uecker kommt mit der Gruppe ZERO, den Künstlern Heinz Mack und Otto Piene in Kontakt, die für einen Neuanfang der Kunst gegen das deutsche informel plädieren. Er beschäftigt sich mit Lichtmedien, erforscht optische Phänomene, Strukturreihungen und Schwingungsbereiche, die den Betrachter aktiv miteinbeziehen. Mit Mack und Piene richtet Uecker 1962 im Amsterdamer Stedelijk Museum und im Museum Beaux Arts in Paris einen ‚Salon de lumiere’ ein.

Gegen Ende der 1950er Jahre entstehen bereits die ersten Nagelbilder. Nägel werden sein Material, das bis heute im Zentrum seines Schaffens steht. 1959 lernt Uecker John Cage kennen, der seine Arbeit stark beeinflusst. Ueckers Werk umfasst heute disziplinübergreifend Malerei, Objektkunst, Installationen, aber auch Bühnenbilder und Filme. Seine Werke sind in allen großen Museen und Sammlungen vertreten. Einen Höhepunkt in Ueckers künstlerischem Schaffen bildet der 1998 – 2000 von ihm gestaltete Andachtsraum im Berliner Reichstagsgebäude.

Prägegrafik und Unikate des deutschen Malers und Objektkünstlers sind auf dem nationalen und internationalen Kunstmarkt begehrte Sammlerstücke. Günther Uecker lebt und arbeitet in Düsseldorf. 2001 richtete die Galerie KUNST IM GANG eine große Uecker-Ausstellung mit dem Titel "Bewegtes Feld"  aus.

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