Bild 1 - 6 : Radierung, e.a., 50 x 38 cm

Bild 7 - 8 : Radierung e.a., 54 x 38 cm

Bild 9 : Serigrafie, Auflage 60, 60 x 79,5 cm

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Bild 1 und 2: Serigrafien

Bild 3, 4,5: Ölkreide auf Papier

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Karl Bohrmann (1928-1998) schuf ein umfangreiches Œuvre, das neben der Malerei vor allem dem Medium der Zeichnung gewidmet war. Thematisch scheint sein Werk begrenzt: Stuhl, Tisch, Fenster, Gefäß, Raum, Haus, Baum, Flugobjekt und Frauenfigur. In jedem dieser Themenkreise entfaltete Bohrmann jedoch seine eigene Welt, beharrlich, intensiv, forschend und nachfragend. Bei seiner Arbeit kommt alles auf die Kraft der richtigen Setzung an, und genau diese beherrschte Bohrmann meisterhaft. Manchmal genügten wenige Striche, um einen Ausdruck zu finden, der sich unmittelbar als Gefühl wie als gestaltete Welt einprägt. Michael Semff, der ihm 2006 in der Graphischen Sammlung der Pinakothek der Moderne in München eine umfangreiche Ausstellung widmete, schreibt zu seinen Arbeiten: »In knapp definierte Umräume platziert werden all seine Sujets am Ende zu Landschaften. Es sind letztlich innere Landschaften, um die es Bohrmann in seinen sehr zarten Bildwelten geht.“